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Dass Rüdiger Safranski mit seinem Buch Romantik. Eine deutsche Affäre auf die vorderen Plätze der Bestsellerliste gelangen konnte, ist ein Zeitzeichen. Nach der hemmungslosen Alberei der “Postmoderne” ist es wieder Zeit für ein bissel mehr Ernst; der aber nach Lage der Dinge doch nur paradoxal sein kann. Oder, wie die Romantiker sagten: “ironisch”.
Dass die Philosophie sinnvoller Weise nicht nach ewigen Wahrheiten suchen kann, ist die bleibende Einsicht jener Epoche, die wir rückblickend die Moderne nennen und deren Vortrupp die Romantiker waren: Wie gewiss ein Wissen ist, lässt sich nicht an seinem Gegenstand erweisen, sondern muss am Wissenden selbst geprüft werden.
Die „Postmoderne“ hat das überhöht zu der fröhlichen Parole: „is’
ja doch alles nur Konstrukt!“, und erweiterte sie zu der gemütlichen praktischen Konsequenz Anything goes.
Mit andern Worten: Nix gilt. Doch noch ist es nicht Abend, da hat sich schon gezeigt: Das war ja auch wieder nur das selbstbequeme Bekenntnis des Philisters: Wahr ist, was nützt. Am Ende bleibt als Prüfstein aller Qualitäten nur „das Bedürfnis“. Wessen Bedürfnis? Nicht die Sachen müssen sich bewähren, sondern die Subjekte. Denn dem kritischen, ironischen Blick des Romantikers bleibt es nicht verborgen: Wir alle haben…
…unser Sach auf Nichts gestellt.
.
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Es ist Zeit für die Rückkehr zur Moderne. Es ist…
I. …Zeit für eine neue Romantik
III. Ironie ist das Wesen es Romantischen
IV. Zwiespalt ist unser Nationalcharakter
V. Der Philister, zu deutsch: der Spießer
VI. Wird Homo ludens den Homo faber unterkriegen?
VII. Am eignen Schopf!
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